Vize Meister 2.Bundesliga West 1992/93--- Vizemeister Regionalliga West 1999/00--- Meister der Verbandsliga West 2004/05--- Vize Meister Verbandsliga West 1991/92, 2009/10, 2012/13, 2013/14
Borussia 88 TKC Schwerte e.V.

Bor.NEWS

30.03.18 – 01.04.18 Zwei Schwerter Borussen in Berlin
 
30.03.18 7.Berlin Open und LLC
Gegen Mittag erreichte Stephan Müller Berlin und nach dem Einchecken in der Unterkunft ging es zum Spielort.
Letztendlich wurden es an diesem Auftaktturnier 61 Teilnehmer. In der ersten Runde hatte es Stephan, seit November 2017 ohne größere Spielpraxis, mit 4 Gegnern zu tun. Im ersten Spiel ging es gegen Heinz Steib vom OTC Amberg. Nach einer wechselhaften Partie hatte der Süddeutsche mit 9:7 knapp das bessere Ende für sich. Auch in den anderen drei Spielen unterlag Stephan. Somit war das Turnier für ihn in der ersten Runde beendet. Von seinen Gruppengegern kamen mit Beck (Platz und Steib (Platz 13) am weitesten.
 
Nun hieß es im LLC bestehen. Die Vorrunde wurde souverän gewonnen. Damit wurde vorzeitig das Halbfinale erreicht. In diesem spielte Stephan eine sehr schlechte erste Halbzeit und unterlag Stephan Schulz aus Berlin deutlich.
Sein Halbfinalgegner wurde dann im Finale vom Deutschen Vizemeister von 2009, William Schwaß, ebenso klar besiegt.
 
31.03.18 48.Berliner Pokalmeisterschaft und 3.Havel Cup
Nach dem mäßigen Freitag sollte es bei Stephan heute besser laufen. Von 82 Teilnehmern erreichten 60 die zweite Runde. Stephan konnte diese souverän erreichen. In der zweiten Runde ging ihm aber ein wenig die Puste aus. Platz 59 war, angesichts der schweren Kontrahenten, eine annehmbare Platzierung.
 
Im Havel Cup kam das Aus in Runde 2. Hier bedurfte es im direkten Vergleich, welcher remis ausgegangen war, des Torverhältnisses, um ihn aus dem Wettbewerb zu nehmen. Ein einziges Tor Unterschied brachte das Aus. So stand am Ende Platz 28 bei 44 Teilnehmern zu Buche.
Am Abend traf dann auch Michael Sammrei, welcher bis zum Nachmittag noch arbeiten musste, in Berlin ein. Reiseplaner Stephan holte seinen Vereinskollegen selbstverständlich vom Hauptbahnhof ab, um ihn zur Unterkunft zu führen.
 
01.04.18 Ostdeutsche Einzelmeisterschaft und 3.Spree Cup
Enttäuschende 75 Teilnehmer kamen zur Ostdeutschen. Für Stephan konnte das Los kaum schwerer ausfallen. Der „schlechtplatzierteste“ Kontrahent hatte Ranglistenplatz 57. Natürlich sagen Ranglistenplätze nicht alles aus. Aber es ist zumindest eine Erklärung für das klare Ausscheiden in Runde 1. Unter anderem verlor Stephan gegen den späteren Turniersieger Jonathan Weber. Die weiteren Gegner waren mit Sebastian Wagner (Platz 10), Jan Komareck (Platz 17) und Valentin Tenner (Platz 22) auch alle in der Endrunde oder zumindest Vorschlussrunde. Angesichts dieser Klasse war Platz 74 in der Endtabelle nicht weiter verwunderlich.
Michael Sammrei konnte in einer mehr ausgeglichenen Gruppe die Hürde überstehen. Eine Runde später war hier aber auch Schluss. Platz 57 war der Lohn für die Leistung.
 
Im Spree Cup konnte Stephan, nach der reinen Niederlagenserie in Runde 1 der Ostdeutschen, seine Vorrundengruppe gewinnen und hier in Runde 2 einziehen.
In der Runde 2 kam es dann zum Aufeinandertreffen von Stephan und Michael. Beim direkten Duell ließ sich Stephan von Schiedsrichter Baer aus Berlin durch ein nicht gegebenes Tor für ihn aus dem Konzept bringen, kassierte im Gegenzug gleich einen Treffer und verlor die Partie. Am Ende wurde der Sieg für Michael deutlicher als mit einem Tor Differenz. Somit war diese Entscheidung nicht rechnerisch entscheidend, zumal Stephan sich nicht so emotional hätte beeinflussen lassen müssen.
So blieb die Gruppe bis zur letzten Runde spannend. Wenn Stephan gegen den Schweizer Markus Kälin gewinnen würde, dann hätte dieser die nächste Runde erreicht und Oliver Baer wäre ausgeschieden. Michael hatte zu diesem Zeitpunkt bereits souverän die nächste Runde erreicht.
Zwischen Stephan und Markus Kälin war es eine offene Partie. Bis Schiedsrichter Baer wieder einen Treffer von Stephan nicht anerkannte, wobei selbst Zuschauer Michael diesen Treffer gesehen hatte, und im Gegenzug Markus Kälin selbst einen Treffer erzielen konnte. Markus Kälin konnte zu dieser Situation nichts sagen, da er selbst so hinter dem Tor stand das er es nicht sehen konnte.
Letztendlich konnte sich Schiedsrichter Baer, der ganz rein zufällig zweimal gegen Stephan entschieden hatte, sich über den Einzug in die nächste Runde freuen.
Für Stephan war eigentlich mehr als Platz 23 drin, aber selbst wenn es von außen betrachtet recht emotionslos aussieht, so bewegt ihn das Spiel doch schon sehr.
In Runde drei war dann für Michael auch Schluss und mit Platz 14 ist er nur knapp an einer Endrundenteilnahme gescheitert.
 
Fazit:
Für Stephan, welcher durch die Mannschaftsspielpause der Borussen ein wenig Training fehlt, war, angesichts der starken Gegner und der Umstände, es recht gelungenes Wochenende.
Für Michael, durch den geregelten Trainings- und Mannschaftspielbetrieb im Rahmen seiner Aktivität für Gevelsberg voll im Saft, hat sich die Reise nach Berlin, obwohl es nur  für einen Turniertag war, trotzdem gelohnt.