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Borussia 88 TKC Schwerte e.V.

Bor.NEWS

02.09.2018 Sauerlandduell im Finale mit Favoritensturz
 
Nachdem kurzfristig am Turniertag noch Absagen kamen, starteten 12 Aktive beim Herbst-Cup 2018 in Holzwickede.
Die Vorrunde wurde in zwei 6er-Gruppen gestartet, wobei die Gruppe B durch das Fernbleiben ohne Absage nachträglich zu einer 5er-Gruppe wurde. Es wurde auf drei Platten gespielt, damit gab es keine großen Pausen für alle Spieler.
In der Gruppe A trafen Silvia Sgobio, Michael Sammrei, Jens Silberkuhl, Stephan Müller, Roland Eichler und Manuel Valentin aufeinander.
In der Gruppe B spielten Christopher Sammrei, Olaf Dransfeld, Marcel Sammrei, Frank Filipiak und Clemens Valentin gegeneinander.
Für das Viertelfinale qualifizierten sich jeweils die Plätze 1 bis 4. Aufgrund der freien Losung in den KO-Runden war die genaue Endplatzierung innerhalb dieser Ränge egal.
In der Gruppe A startete Michael mit einem deutlichen 6:1 gegen Silvia, während Roland mit einem 6:5 gegen Jens und Stephan mit einem 3:2 gegen Manuel Valentin, hier übrigens nach einem 0:2-Rückstand, mehr um ihre Siege zittern mussten.
Die Gruppe B kannte am ersten Spieltag nur Kantersiege. Christopher fegte Clemens mit 10:1 und Frank den Marcel mit 7:1 jeweils deutlich von der Platte.
Spieltag zwei brachte Michael mit einem 8:4 gegen Roland klar an die Gruppenspitze. Silvia holte mit 4:2 gegen Stephan und Jens mit einem knappen 2:1 gegen Manuel ihre ersten Siege und sorgten für ein zusammenrücken in der Tabelle.
Auch in der Gruppe B wurde es knapper auf den Plätzen 1 bis 4. Marcel holte im Bruderkampf mit einem 3:2 gegen Christopher einen Sieg und Favorit Olaf konnte beim 5:3 Frank niederringen.
Spieltag 3 brachte noch mehr Spannung in die Tabelle. Jens hielt Silvia mit 4:3 auf Distanz und Manuel holte mit einem 4:1 gegen Roland seinen ersten Sieg in dieser Gruppe. Der bis dahin klare Gruppenfavorit Michael ließ sich von Stephan mit 1:5 auseinandernehmen.
Die Gruppe B verlor an diesem Spieltag seine Spannung. Olaf und Marcel trennten sich 2:2 und Frank konnte Clemens mit 4:0 auf Distanz halten.
Am vorletzten Spieltag der Gruppe A fand Michael beim 8:5 gegen Jens wieder in die Spur und konnte das Viertelfinale schon buchen. Stephan kassierte gegen Roland mit einem Strafraumball 2 Sekunden vor dem Ende das 5:5 und musste noch zittern, während für Roland noch Hoffnung aufkam. Manuel hatte nach dem 5:3 gegen Silvia sehr gute Chancen auf ein Weiterkommen, während die Kiersper Blume auf ein erfolgreiches letztes Spiel hoffen musste.
In der Gruppe B machte Marcel beim 6:0 gegen Clemens die letzten Zweifel platt und das 4:3 von Christopher gegen Olaf waren eigentlich nur für das Prestige.
Am letzten Spieltag der Gruppe A ging es für alle, außer Michael, noch um alles. Der Gastgeber besiegte Manuel knapp mit 2:1 und konnte sich keine Nachlässigkeit nachsagen lassen. Jens hatte bis kurz vor Spielende mit einem 5:5 das Ticket für die nächste Runde in der Tasche, doch dann schlug Stephan noch einmal zu und konnte das 6:5 über die Zeit bringen. Nutznießerin war letztendlich Silvia, welche mit einem recht deutlichen 8:4 gegen Roland das um ein Tor bessere Torverhältnis aufweisen konnte. Dabei wurde das 8:4 auch noch Sekunden vor dem Abpfiff erzielt. Doppeltes Pech für Jens.
Die Gruppe B trudelte mit einem 3:1 von Olaf gegen Clemens und einem 3:2 von Christopher gegen Frank aus.
Im Viertelfinale kam es dann mit Stephan gegen Manuel und Olaf gegen Marcel zu zwei Gruppenrevanchen und mit Frank gegen Silvia und Michael gegen Christopher zu zwei Familienduellen.
Olaf konnte beim 3:1 gegen Marcel seiner Favoritenrolle gerecht werden. Mit einer grandiosen ersten Halbzeit von 5:0 hatte Stephan schon frühzeitig gegen Manuel das Halbfinale gebucht. Da die Partie „nur“ mit 7:0 ausging, beschwerte sich Schiedsrichterin Silvia über die „langweilige zweite Halbzeit“.
Nach einer richtig guten Vorrunde konnte Michael seinem Bruder Christopher in der KO-Runde nichts entgegen setzen und ging mit 0:5 unter. Bei Frank gegen Silvia stand es lange knapp, aber am Ende holte Frank mit 6:3 den Sieg.
Im Halbfinale stoppte Titelfavorit Olaf den Orkan Christopher mit 3:1. Die andere Partie war da dramatischer. Nach einer klaren Führung konnte sich der an diesem Tag kontinuierlich gut aufspielende Frank mit 3:3 in die Verlängerung retten. Dort gab es schon nach kurzer Zeit den plötzlichen Tod für Stephan.
Im Spiel um Platz 3 wirbelte Christopher wieder und Stephan schien noch mit der knappen Halbfinalniederlage beschäftigt zu sein. Am Ende 10:2 für Christopher.
Im Finale gab es einen Favoriten und einen unerschrockenen Außenseiter. Von Beginn an konnte Frank in Führung gehen. Zwischenzeitlich kam Favorit Olaf auf 4:5 heran, aber anstatt auszugleichen und die Partie zu kippen, schoss Frank das 6:4 und konnte am Ende verdient mit 7:4 triumphieren.
So ging ein sehr faires Turnier mit einer Überraschung zu Ende.

03.06.2018
Aufgrund kurzfristiger Absagen startete der 2. Sommer-Cup in Holzwickede nur mit 13 Aktiven.
Deshalb wurde der Modus geändert. Eine 7er Gruppe und eine 6er Gruppe bildeten die Vorrunde.
In Gruppe 1 ging es bis zum vorletzten Spieltag sehr spannend zu. Doch dieser brachte schon Frank Filipiak, Stephan Haag und Olaf Dransfeld ins Viertelfinale. Für Silvia Sgobio uns Jens Silberkuhl war hier schon Endstation.
Einzig für Marcel Sammrei und Mirco Schunder ging es im direkten Duell noch um alles. Hier konnte Mirco schnell in Führung gehen. Ein starker kämpferischer Einsatz brachten Marcel noch einmal heran, aber am Ende konnte sich Mirco über einen knappen Sieg freuen.
Auch in Gruppe 2 gab es schon vor dem letzten Spieltag drei feststehende Viertelfinalisten. Vigo Filipiak und die Sammrei-Brüder Christopher und Michael hatten ihr Ticket schon gebucht. Michael Theisen hatte indieser Gruppe, zumindest punktemäßig, keine Chance. 
Der bis dahin souverän spielende Michael Sammrei konnte in seiner letzten Gruppenpartie seinem Vereinskollegen Stephan Müller keine Schützenhilfe geben. Ohne Persönlichen Druck verlor er gegen Simon Winzer mit 4:6. Stephan Müller verpasste damit knapp den Einzug ins Viertelfinale.
Hier wurde frei gelost. Olaf Dransfeld traf hier erneut auf Mirco Schunder. In der Vorrunde ging das Spiel mit 7:1 an Olaf. In der KO-Runde behielt aber Mirco mit 2:1 das bessere Ende für sich. Genauso knapp, mit 6:5 siegte Christopher gegen Vito.
Deutlich mit 8:4 fegte Stephan Haag seinen Gegner Simon Winzer von der Platte.
Michael Sammrei mühte sich gegen Frank Filipiak zu einem 2:2 nach 10 Minuten. Dafür ereilte den Kiersper schon nach wenigen Sekunden in der Extra-Zeit der sportliche "plötzliche Tod".
Das Halbfinale endete mit jeweils mit 5:7 und lautete jeweils Sammrei gegen Tornado. Michael unterlag dabei Mirco und Christopher gegen Stephan.
Im kleinen Finale konnte Michael seinen jüngeren Bruder knapp mit 4:3 in die Schranken weisen.
Das Endspiel bot sämtliche wünschenswerte Dramatik. Mirco hatte zuerst eindeutige Vorteile. dann kämpfte sich Stephan zurück und nach 10 Minuten stand es 4:4. wieder ging es in die Extra-Zeit. Diesmal dauerte es länger, aber letztendlich erzielte Stephan den Siegtreffer.
Den höchsten Sieg könnte Stephan Haag mit einem 10:3 gegen Jens Silberkuhl erzielen und die meisten Tore in einer Partie fielen beim 11:5 von Frank gegen Silvia. Ansonsten gab es aber genug knappe Ergebnisse.
Letztendlich, trotz der kurzfristigen Änderungen im Modus, welche den krankheitsbedingten Absagen geschuldet waren, war es wieder ein gelungenes kleines Turnier.
nicht vergessen sollte man Michaels Gattin Gudrun und seinen Schwager Lars, welche im gastronomischen Bereich für den entsprechenden Rahmen gesorgt hatten.
 

30.03.18 – 01.04.18 Zwei Schwerter Borussen in Berlin
 
30.03.18 7.Berlin Open und LLC
Gegen Mittag erreichte Stephan Müller Berlin und nach dem Einchecken in der Unterkunft ging es zum Spielort.
Letztendlich wurden es an diesem Auftaktturnier 61 Teilnehmer. In der ersten Runde hatte es Stephan, seit November 2017 ohne größere Spielpraxis, mit 4 Gegnern zu tun. Im ersten Spiel ging es gegen Heinz Steib vom OTC Amberg. Nach einer wechselhaften Partie hatte der Süddeutsche mit 9:7 knapp das bessere Ende für sich. Auch in den anderen drei Spielen unterlag Stephan. Somit war das Turnier für ihn in der ersten Runde beendet. Von seinen Gruppengegern kamen mit Beck (Platz und Steib (Platz 13) am weitesten.
 
Nun hieß es im LLC bestehen. Die Vorrunde wurde souverän gewonnen. Damit wurde vorzeitig das Halbfinale erreicht. In diesem spielte Stephan eine sehr schlechte erste Halbzeit und unterlag Stephan Schulz aus Berlin deutlich.
Sein Halbfinalgegner wurde dann im Finale vom Deutschen Vizemeister von 2009, William Schwaß, ebenso klar besiegt.
 
31.03.18 48.Berliner Pokalmeisterschaft und 3.Havel Cup
Nach dem mäßigen Freitag sollte es bei Stephan heute besser laufen. Von 82 Teilnehmern erreichten 60 die zweite Runde. Stephan konnte diese souverän erreichen. In der zweiten Runde ging ihm aber ein wenig die Puste aus. Platz 59 war, angesichts der schweren Kontrahenten, eine annehmbare Platzierung.
 
Im Havel Cup kam das Aus in Runde 2. Hier bedurfte es im direkten Vergleich, welcher remis ausgegangen war, des Torverhältnisses, um ihn aus dem Wettbewerb zu nehmen. Ein einziges Tor Unterschied brachte das Aus. So stand am Ende Platz 28 bei 44 Teilnehmern zu Buche.
Am Abend traf dann auch Michael Sammrei, welcher bis zum Nachmittag noch arbeiten musste, in Berlin ein. Reiseplaner Stephan holte seinen Vereinskollegen selbstverständlich vom Hauptbahnhof ab, um ihn zur Unterkunft zu führen.
 
01.04.18 Ostdeutsche Einzelmeisterschaft und 3.Spree Cup
Enttäuschende 75 Teilnehmer kamen zur Ostdeutschen. Für Stephan konnte das Los kaum schwerer ausfallen. Der „schlechtplatzierteste“ Kontrahent hatte Ranglistenplatz 57. Natürlich sagen Ranglistenplätze nicht alles aus. Aber es ist zumindest eine Erklärung für das klare Ausscheiden in Runde 1. Unter anderem verlor Stephan gegen den späteren Turniersieger Jonathan Weber. Die weiteren Gegner waren mit Sebastian Wagner (Platz 10), Jan Komareck (Platz 17) und Valentin Tenner (Platz 22) auch alle in der Endrunde oder zumindest Vorschlussrunde. Angesichts dieser Klasse war Platz 74 in der Endtabelle nicht weiter verwunderlich.
Michael Sammrei konnte in einer mehr ausgeglichenen Gruppe die Hürde überstehen. Eine Runde später war hier aber auch Schluss. Platz 57 war der Lohn für die Leistung.
 
Im Spree Cup konnte Stephan, nach der reinen Niederlagenserie in Runde 1 der Ostdeutschen, seine Vorrundengruppe gewinnen und hier in Runde 2 einziehen.
In der Runde 2 kam es dann zum Aufeinandertreffen von Stephan und Michael. Beim direkten Duell ließ sich Stephan von Schiedsrichter Baer aus Berlin durch ein nicht gegebenes Tor für ihn aus dem Konzept bringen, kassierte im Gegenzug gleich einen Treffer und verlor die Partie. Am Ende wurde der Sieg für Michael deutlicher als mit einem Tor Differenz. Somit war diese Entscheidung nicht rechnerisch entscheidend, zumal Stephan sich nicht so emotional hätte beeinflussen lassen müssen.
So blieb die Gruppe bis zur letzten Runde spannend. Wenn Stephan gegen den Schweizer Markus Kälin gewinnen würde, dann hätte dieser die nächste Runde erreicht und Oliver Baer wäre ausgeschieden. Michael hatte zu diesem Zeitpunkt bereits souverän die nächste Runde erreicht.
Zwischen Stephan und Markus Kälin war es eine offene Partie. Bis Schiedsrichter Baer wieder einen Treffer von Stephan nicht anerkannte, wobei selbst Zuschauer Michael diesen Treffer gesehen hatte, und im Gegenzug Markus Kälin selbst einen Treffer erzielen konnte. Markus Kälin konnte zu dieser Situation nichts sagen, da er selbst so hinter dem Tor stand das er es nicht sehen konnte.
Letztendlich konnte sich Schiedsrichter Baer, der ganz rein zufällig zweimal gegen Stephan entschieden hatte, sich über den Einzug in die nächste Runde freuen.
Für Stephan war eigentlich mehr als Platz 23 drin, aber selbst wenn es von außen betrachtet recht emotionslos aussieht, so bewegt ihn das Spiel doch schon sehr.
In Runde drei war dann für Michael auch Schluss und mit Platz 14 ist er nur knapp an einer Endrundenteilnahme gescheitert.
 
Fazit:
Für Stephan, welcher durch die Mannschaftsspielpause der Borussen ein wenig Training fehlt, war, angesichts der starken Gegner und der Umstände, es recht gelungenes Wochenende.
Für Michael, durch den geregelten Trainings- und Mannschaftspielbetrieb im Rahmen seiner Aktivität für Gevelsberg voll im Saft, hat sich die Reise nach Berlin, obwohl es nur  für einen Turniertag war, trotzdem gelohnt.